Die Alternative: Internet-basierte Therapie
Ergänzend zu den Leistungen in meiner psychotherapeutischen Praxis biete ich eine >> Internet-basierte Therapie an, die ich vorzugsweise als Schreibtherapie per E-Mail durchführe, gegebenenfalls ergänzt durch telefonische Kontakte.
Voraussetzung zur Teilnahme am Internet-basierten Therapieverfahren sind ein Computer mit Internetzugang und eine E-Mail-Adresse.
Internet-basierte Therapie ist eine noch junge Therapieform, die – anders als beispielsweise in den Niederlanden – in Deutschland als Heilverfahren noch nicht anerkannt ist. Darum biete ich meine Internet-basierten Therapieleistungen ausschließlich als Privatbehandlung an, deren >> Kosten Sie selbst tragen müssen.
Sollten Sie zusätzlich eine direkte Kommunikation wünschen, so erfolgt diese – ebenfalls für Sie gebührenpflichtig – über das Telefon.
Was ist Internet-basierte Therapie?
Für Internet-basierte Interventionsprogramme zur Behandlung seelischer Störungen existieren verschiedene Bezeichnungen, von denen Interapy und Online-Therapie die gängigsten sind. Eine erste standardisierte Internet-basierte Therapieform, die in den Niederlanden seit einigen Jahren mit großem Erfolg praktiziert und sogar von den Krankenkassen bezahlt wird, entwickelte Prof. Dr. Alfred Lange an der Universität Amsterdam. Auch an der Universität Zürich in der Schweiz erforscht man die Möglichkeiten der Internet-basierten Therapie im Rahmen von Modellprojekten und groß angelegten Studien.
Prädestinierte Indikationen für Internet-basierte Therapieformen sind das Burn-out-Syndrom, die Posttraumatische Belastungsstörung und Komplizierte Trauer nach dem Verlust eines geliebten Menschen durch Tod.
Nach einer Voruntersuchung mittels Fragebogen und Testdiagnostik treten Patient und Therapeut in einen schriftlichen Austausch, wobei der Therapeut Instruktionen für die schriftliche Auseinandersetzung des Patienten mit seinen Problemen liefert.
Der Patient arbeitet selbstständig und bekommt je nach Art der seelischen Erkrankung verschiedene Aufgaben gestellt. Auf Basis dieser gezielten Aufträge setzt er sich schriftlich mit seinen Problemen auseinander, beschreibt seine Selbstbeobachtungen und gelangt so zu neuen Sichtweisen. Der Therapeut reagiert individuell auf die Beschreibungen, fragt fokussierend nach und erteilt weiterführende Anweisungen. So werden Schritt für Schritt neue Bewältigungsmuster und Strategien zur Rückfallprävention erarbeitet.
