Praxis für Psychotherapie & Onlineberatung
Renate Sauer-Schmitz - Psychologische Psychotherapeutin

Vertiefung der Therapie durch Hypnosebehandlung

Die >> Hypnotherapie dient der unmittelbaren Behandlung zum Beispiel psychosomatischer Erkrankungen und/oder der Unterstützung anderer Behandlungen durch Minderung innerer Unruhe oder Entwicklung von Ruhebildern in tiefer Trance. Ihre Effektivität ist in wissenschaftlichen Untersuchungen gut nachgewiesen. Dies gilt vor allem dann, wenn Hypnose ergänzend zu einer kognitiv-verhaltenstherapeutischen oder psychodynamischen Behandlung Anwendung findet.
Wegen ihrer Lösungs- und Ressourcenorientierung ist Hypnotherapie grundsätzlich ein kurzzeittherapeutisches Verfahren.

Was ist Hypnotherapie?

Hypnose ist eine der ältesten Heilungstechniken, deren therapeutische Möglichkeiten jedoch erst seit Ende des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich erforscht werden. Die heutige Hypnotherapie, die sich in Deutschland etwa seit 1980 als eigenständige Therapieform begreift, ist mit dem Namen M. E. Erickson verbunden.
Hypnotisierbar ist im Prinzip jeder gesunde Mensch, der in eine geleitete Trance einwilligt. Voraussetzung ist vor allem, dass der Klient volles Vertrauen zum Therapeuten hat und bereit ist, für die Dauer der Trance Kontrolle abzugeben und sich fallen zu lassen. Eine Trance oder Tiefenentspannung gegen den ausdrücklichen Willen eines Menschen ist nicht möglich.
Den unterschiedlichen Hypnosetechniken ist gemeinsam, dass sie die Aufmerksamkeit des Bewusstseins gezielt herabmindern, so dass das Bewusstsein seine beherrschende Stellung verliert. Die Wahrnehmungsfähigkeit wird eingeschränkt und das Unterbewusstsein direkt ansprechbar. Es handelt sich also nicht um einen Schlafzustand, sondern um eine besondere Bewusstseinslage: herabgesenkt, stark fokussiert und hoch konzentriert.